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Bei einem Webkatalog handelt es sich um ein Online-Verzeichnis, in dem Webadressen gesammelt werden. Diese sind oftmals nach verschiedenen Kategorien sortiert, es gibt aber auch Webkataloge, die sich auf ein bestimmtes Thema spezialisiert haben. Die Kataloge enthalten meist nicht nur einen Link zur Webseite, sondern auch zusätzliche Informationen wie beispielsweise Kontaktdaten, Anschrift, Öffnungszeiten oder eine Beschreibung des Unternehmens.
Einen seriösen Webkatalog erkennt man daran, dass die Einträge redaktionell geprüft werden. Das bedeutet, dass die eingetragenen Webseiten und Informationen einem gewissen Qualitätsstandard entsprechen müssen, um in den Webkatalog aufgenommen werden zu können. Viele Webkataloge sind kostenlos, einige verlangen jedoch eine einmalige Aufnahmegebühr. Daneben gibt es auch noch einige Webkataloge mit einer sogenannten Backlink-Pflicht. Hier fallen zwar keine Aufnahmegebühren an, Webseitenbetreiber*innen müssen auf ihrer Seite jedoch einen Backlink zum jeweiligen Webkatalog setzen.
Der Einsatz von Webkatalogen bei der Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage umstritten. Denn früher wurden kostenlose Webkataloge in großer Zahl für den künstlichen Aufbau von Backlinks genutzt. Suchmaschinen können diese Strategie inzwischen jedoch erkennen und strafen Webseiten mit vielen Webkatalog Backlinks ab. Das gilt vor allem für Backlinks, die von Webkatalogen stammen, die nur unzureichend moderiert werden. Hier ist also Vorsicht geboten und bevor man eine Webseite in einen Webkatalog einträgt, sollte man dessen Qualität äußerst sorgfältig überprüfen.
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