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Beim Paid Ranking erhalten Betreiber*innen von Webseiten gegen Bezahlung eine Platzierung in den Suchergebnissen. Im Gegensatz zu Werbeanzeigen sind diese gekauften Platzierungen nicht besonders hervorgehoben, sondern fügen sich nahtlos in die organischen Suchergebnisse ein. Nutzer*innen der Suchmaschine ist es also nicht bewusst, dass es sich bei dem Ergebnis um eine gekaufte Position handelt. Die Option für Paid Ranking findet sich bei Suchmaschinen heutzutage eher selten. In der Regel wird dies nur noch von Betreiber*innen von kleinen Nischen-Suchmaschinen angeboten.
In seinen Grundzügen ähnelt Paid Ranking dem Schalten von Werbeanzeigen. Für einen Suchbegriff wird ein Gebot für eine bestimmte Platzierung in den Suchergebnissen abgegeben. Je höher das Gebot, desto höher fällt dann auch die Platzierung aus. Wenn Nutzer*innen auf das Suchergebnis klicken, dann wird die im Gebot angegebene Gebühr fällig.
Die meisten großen Suchmaschinen sprechen sich jedoch gegen Paid Ranking aus. Denn es geht gegen den Grundsatz, den Nutzer*innen ausschließlich hochwertige Suchergebnisse zu liefern. Schließlich haben Webseiten mit qualitativ minderwertigen Inhalten so die Möglichkeit, eine hohe Platzierung einzukaufen, während hochwertige Webseiten, die die Platzierung eigentlich verdient hätten, nach unten verdrängt werden.
Wer bei Google, Bing, Yahoo und Co eine gekaufte Platzierung möchte, muss am entsprechenden Werbeprogramm der Suchmaschinen teilnehmen. Diese Werbeanzeigen werden dann über den organischen Suchergebnissen angezeigt, haben der Fairness halber aber auch die Anmerkung, dass es sich dabei um bezahlte Werbung handelt.
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