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Unter Voice Search versteht man die Möglichkeit, Suchanfragen direkt mithilfe von Sprache zu stellen. Die Anfrage muss also nicht mittels Tastatur eigegeben werden, sondern wird einfach in ein Mikrofon gesprochen und dann entsprechend von der Suchmaschine verarbeitet. Die meisten mobilen Endgeräte bringen dieses Feature heutzutage bereits von sich aus mit, für Destop-PCs stehen entsprechende Browser-Plugins zur Verfügung.
Voice Search wurde von Google bereits 2011 implementiert und stand zunächst nur im englischsprachigen Raum zur Verfügung. Ab 2012 war die Voice Search als iOS-App verfügbar und sollte das Gegenstück zu Siri darstellen. 2013 war die Sprachsuche dann schließlich in deutscher Sprache erhältlich. Zudem wurde ein Plugin für den Chrome-Browser veröffentlicht, das die Sprachsuche für PCs ermöglichte.
Bei den Nutzer*innen kam die Voice Search bereits bei der Einführung 2011 sehr gut an. Denn sie ermöglicht eine deutlich schnellere, einfachere und bequemere Art, um Suchanfragen bei Google zu stellen. Besonders im Hinblick auf Barrierefreiheit spielt dies eine wichtige Rolle, da eine Tatstatur so nicht mehr zwingend notwendig ist.
Voice Search sollte ebenfalls bei der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt werden. Denn sie läuft anders ab als die klassische Suche über die Tastatur. Nutzer*innen stellen deutlich längere Suchanfragen (sogenannte Longtail-Keywords) und formulieren diese zudem oftmals als W-Fragen. Anstelle von „Einfaches Apfelkuchen Rezept“ wird bei der Voice Search beispielsweise nach „Was ist das einfachste Rezept für Apfelkuchen?“ gesucht.
Auch lokale Suchanfragen werden gerne über die Voice Search gestellt. Dazu zählen zum Beispiel Anfragen wie „Wo ist die nächste Bäckerei?“ oder „Welche Apotheke hat noch geöffnet?“. Mit der steigenden Beliebtheit der Sprachsuche hat also auch die lokale Suchmaschinenoptimierung an Bedeutung gewonnen.
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