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Bei Baidu handelt es sich um eine Suchmaschine, die aus China stammt. Mit einem Marktanteil von über 70% ist sie dort die am meisten genutzte Suchmaschine. Inzwischen beschränkt sich Baidu nicht mehr nur exklusiv auf China, sondern steht auch in weiteren asiatischen Ländern zur Verfügung.
Baidu wird gerne auch als das chinesische Gegenstück zu Google bezeichnet. Das liegt unter anderem daran, dass der Funktionsumfang der beiden Suchmaschinen beinahe identisch ist. Baidu verfügt neben der klassischen Websuche auch noch über die folgenden Features:
Die bei uns geläufigen Suchmaschinen wie Bing, Google und Yahoo spielen in China nur eine geringe Rolle. Wer also in China mit einer Webseite Erfolg haben möchte, muss diese auf die Bedürfnisse von Baidu optimieren. Die SEO-Maßnahmen bei Baidu haben dabei Ähnlichkeit zu Maßnahmen, die früher bei Google geläufig waren. Um eine Webseite für Baidu zu optimieren, sollte unter anderem auf die folgenden Aspekte geachtet werden:
Damit eine Webseite dem Index von Baidu hinzugefügt wird, muss sie jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen. Sie muss auf einem chinesischen Server gehostet sein und zudem über eine chinesische Domainendung (.cn oder .com.cn) verfügen. Zudem sollte die Webseite in chinesischer Sprache verfasst sein. Eine Ausnahme bilden die Webseiten von namhaften und etablierten Unternehmen. Webseiten von diesen können dann auch indexiert werden, wenn die Seite auf Englisch verfasst ist.
Einen großen Unterschied zwischen Google und Baidu gibt es jedoch. Denn bei Baidu können Nutzer*innen nicht unterscheiden, welche Suchergebnisse organisch sind und welche bezahlte Anzeigen. Webseitenbetreiber*innen haben bei Baidu also die Möglichkeit, sich ein hohes Ranking zu „erkaufen“.
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