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Als sprechende URL gelten alle URLs, die aus lesbaren Begriffen bestehen und nicht aus technischen Kürzeln.
Hier ein Beispiel für eine technische URL: www.beispieldomain.de/article487457=&%?&
Und hier zum Vergleich eine sprechende URL: www.beispieldomain.de/ein-beispielprodukt
Bereits auf den ersten Blick kann man erkennen, dass sich eine sprechende URL für menschliche Nutzer*innen wesentlich einfacher lesen und verstehen lässt und damit eine deutlich höhere Usability aufweist. Zum einen können Besucher*innen der Seite so schnell erkennen, welche Inhalte sich hinter der URL verbergen. Zum anderen bleibt eine sprechende URL besser im Gedächtnis und hat damit einen hohen Wiedererkennungswert.
Alleine aufgrund der gesteigerten Usability sind sprechende URLs bereits ein SEO-technischer Pluspunkt. Denn eine hohe Usability wird von Suchmaschinen beim Ranking entsprechend belohnt. Des Weiteren werden die URLs als Teil der SERP Snippets angezeigt. Eine URL, die nicht nur aus zufälligen Zeichen besteht, sondern aus ganzen Begriffen, wirkt hier deutlich attraktiver. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer*innen auf das Suchergebnis klicken. Ein weiterer Vorteil ist, dass in sprechenden URLs auch das Keyword enthalten ist, auf das die Seite optimiert wurde. Dadurch können Suchmaschinen die Relevanz der Seite einfacher erkennen und bewerten.
Ein Großteil aller modernen CMS und Shopsysteme verfügt heutzutage über die nötigen Tools, damit sprechende URLs ganz automatisch erzeugt werden können. Sollten die vorhandenen URLS erst im Nachhinein durch sprechende URLs ausgetauscht werden, dann müssen entsprechende 301-Weiterleitungen gesetzt werden.
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