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User Signals

User Signals sind Signale, die Suchmaschinen durch ihre Nutzer*innen erhalten. Die Signale beziehen sich darauf, wie sich Nutzer*innen auf einer Webseite verhalten. Wird eine Webseite beispielsweise bereits nach wenigen Sekunden wieder verlassen, dann gehen Suchmaschinen davon aus, dass die Seite für die Suchenden nur eine geringe Relevanz hat. Eine Webseite, auf der sich Nutzer*innen dagegen lange aufhalten und auf der sie Aktionen ausführen, spricht dagegen für die Relevanz der Seite. Zu den wichtigsten User Signals gehören die folgenden Kennzahlen:

  • Klickrate: Wie viele Nutzer*innen klicken überhaupt auf das SERP Snippet? Eine hohe Anzahl an Aufrufen deutet darauf hin, dass das Suchergebnis für Nutzer*innen interessant ist. Allerdings ist die Klickrate alleine noch nicht aussagekräftig. Denn durch sie lassen sich keine Rückschlüsse darauf ziehen, wie zufrieden die Nutzer*innen mit den Inhalten einer Seite sind.
  • Absprungrate: Die Absprungrate gibt an, wie viele Nutzer*innen eine Webseite direkt nach dem Aufrufen wieder verlassen. Eine hohe Absprungrate ist ein negatives User Signal und kann mehrere verschiedene Gründe haben. Dazu zählen beispielsweise langsame Ladezeiten, eine mangelhafte Navigation oder zu wenig oder minderwertiger Content. Suchmaschinen schließen daraus, dass die Webseite für die Nutzer*innen irrelevant ist und platzieren sie entsprechend niedrig.
  • Return-2-SERP+Rate: Die Return-2-SERP-Rate funktioniert ähnlich wie die Absprungrate. Sie drückt aus, wie viele Nutzer*innen eine Webseite in den Suchergebnissen aufrufen und dann direkt wieder zur Suchergebnisseite zurückkehren. Eine große Anzahl an zurückkehrenden Nutzer*innen deutet darauf hin, dass die Webseite für diese nicht relevant ist.
  • Return-Visitor-Rate: Die Return-Visitor-Rate gibt an, wie viele Besucher*innen eine Webseite erneut besuchen. Eine hohe Anzahl an Rückkehrer*innen ist für Suchmaschinen ein sehr positives User Signal. Schließlich besuchen Nutzer*innen eine Webseite nur dann erneut, wenn sie mit ihr zufrieden sind.
  • Verweildauer: Die Zeit, die Nutzer*innen auf einer Webseite verbringen, wird als Verweildauer bezeichnet. Alleine betrachtet sagt die Verweildauer grundsätzlich nur wenig über die Qualität einer Webseite aus. Denn eine kurze Verweildauer muss nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten. Hier kommt es immer auf den Gesamtkontext an. Suchmaschinen sehen das jedoch etwas anders und fassen eine lange Verweildauer meist als ein positives User Signal auf. Denn wenn Nutzer*innen sich lange auf der Webseite aufhalten, dann spricht das dafür, dass sie die Inhalte der Webseite interessant finden.
  • Scrolltiefe: Mit der Scrolltiefe wird gemessen, welchen Anteil der Webseite sich die Besucher*innen tatsächlich angesehen haben. Je höher die Scrolltiefe ausfällt, desto positiver wird dies von Suchmaschinen bewertet. Denn sie ist ein Indiz dafür, dass sich die Besucher*innen für den Content der Seite interessieren.

User Signals wirken sich auf das Ranking einer Webseite aus. Positive Signale steigern das Ranking, während negative Signale dafür sorgen, dass eine Seite im Ranking abrutscht. Betreiber*innen von Webseiten können für positive User Signals sorgen, indem sie die Usability ihrer Webseite verbessern. Dazu gehören beispielsweise schnelle Ladezeiten, eine übersichtliche Navigation und hochwertiger und relevanter Content.

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