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Pogo Sticking zählt zu den User Signals, die von Google für das Ranking von Webseiten genutzt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen User Signals, die je nach Kontext sowohl positiv als auch negativ gewertet werden können, handelt es sich bei Pogo Sticking um ein ausschließlich negatives Signal. Denn hier kehren Nutzer*innen sofort wieder zur Suchergebnisseite zurück, nachdem sie auf ein SERP-Snippet geklickt haben. Das ist ein Indiz dafür, dass das angeklickte Suchergebnis nicht den Erwartungen der Nutzer*innen entsprochen hat, weshalb diese die Seite enttäuscht direkt wieder verlassen haben.
Pogo Sticking sollte dabei nicht mit der Absprungrate verwechselt werden. Denn die Bewertung der Absprungrate ist vom Kontext abhängig. So hat beispielsweise eine Seite, die lediglich die Kontaktdaten eines Unternehmens enthält, eine relativ hohe Absprungrate. Das liegt nicht etwa daran, dass Nutzer*innen mit der Seite unzufrieden sind, sondern daran, dass sie das Gesuchte (Telefonnummer oder Mail-Adresse des Unternehmens) sehr schnell finden und im Anschluss die Seite zufrieden wieder verlassen. Hier spricht eine hohe Absprungrate also eindeutig für eine übersichtliche Kontakt-Seite und ist damit ein positives User Signal.
Pogo Sticking bedeutet dagegen, dass die Webseite nicht die Erwartungen erfüllt, die Nutzer*innen an sie haben. Aus Enttäuschung kehren sie daher zu den Suchergebnissen zurück und versuchen ihr Glück erneut bei einer anderen Webseite. Das wird selbstverständlich von den Suchmaschinen bemerkt. Das Suchergebnis gilt dann als für Nutzer*innen nicht relevant und rutscht daher im Ranking nach unten.
Pogo Sticking tritt oftmals dann auf, wenn Meta-Titel und Meta-Beschreibung nicht mit dem tatsächlichen Inhalt der Seite übereinstimmen. Den Nutzer*innen werden also falsche Versprechungen gemacht. Aber auch lange Ladezeiten oder eine schlechte Usability können dafür sorgen, dass Besucher*innen wieder zu den Suchergebnissen zurückkehren.
Um Pogo Sticking zu vermeiden, sollte man daher zunächst darauf achten, dass die Metadaten des SERP-Snippets auch den tatsächlichen Inhalt der Seite widerspiegeln. Zudem sollten Usability und Ladezeiten der Seite optimiert werden.
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