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Die Klickrate ist eine Kennzahl, die angibt, wie viele Nutzer*innen, die Kontakt mit einer Webseite hatten, auch auf den Link geklickt haben, der zur Webseite führt. In Bezug auf SEO bedeutet das, die Anzahl der Nutzer*innen, die das Suchergebnis nicht nur gesehen, sondern auch aufgerufen haben.
Die Klickrate wird wie folgt berechnet:
(Anzahl der Klicks/Anzahl der Impressionen) x 100 = Klickrate in Prozent
Nehmen wir beispielsweise einmal an, ein SERP Snippet wird von 250 Nutzer*innen gesehen (= Impressionen). Davon klicken dann 25 auf das Suchergebnis. Daraus ergibt sich dann die folgende Rechnung:
(25 Klicks / 250 Impressionen) x 100 = eine Klickrate von 10%
Als durchschnittlicher Richtwert wird bei der Klickrate oftmals ein Wert angegeben, der etwa 3 Prozent beträgt. Mit der im Beispiel errechneten Klickrate von 10 Prozent würde man sich also in einem überdurchschnittlich guten Bereich bewegen.
Die Klickrate in den Suchergebnissen wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Unter anderem zählt dazu die Platzierung in den Suchergebnissen selbst. Denn je weiter oben und vorne eine Webseite platziert ist, desto mehr Klicks erhält sie. Auf Platz 1 in den organischen Suchergebnissen beträgt die Klickrate rund 20%, auf den Plätzen 2 und 3 immerhin noch etwa 8% beziehungsweise 6%. Danach fällt sie rapide ab, sodass sie auf Platz 10 gerade einmal noch 1,3% beträgt.
Auch Meta-Titel und Meta-Beschreibung spielen eine wichtige Rolle für die Klickrate. Denn diese beiden Elemente werden in den Suchergebnissen als sogenanntes SERP Snippet angezeigt. Wenn das SERP Snippet attraktiv und spannend formuliert ist, das Keyword und eine Handlungsaufforderung enthält und zudem noch zur Suchintention der Nutzer*innen passt, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet auf dieses Suchergebnis geklickt wird. Wenn den Suchmaschinen auffällt, dass ein SERP Snippet von sehr vielen Nutzer*innen angeklickt wird, dann wird dieses Suchergebnis im Laufe der Zeit immer weiter nach oben wandern.
Aber Achtung, SERP Snippets sollten nicht zu reißerisch formuliert sein, sondern immer den Inhalt der Seite wiedergeben. Denn wenn Nutzer*innen auf ein verlockend formuliertes Snippet klicken, nur um dann festzustellen, dass es überhaupt nichts mit dem Inhalt der Seite zu tun hat, werden sie enttäuscht direkt wieder abspringen. Das sendet wiederum ein negatives Signal an die Suchmaschinen, wodurch die Seite im Ranking abrutscht.
Die Klickrate ist zudem ein guter Indikator für SEO-technische Verbesserungsmaßnahmen. Eine geringe Klickrate kann beispielsweise ein Hinweis darauf sein, dass bei den SERP Snippets noch Optimierungsbedarf besteht. Eine hohe Klickrate in Kombination mit einer hohen Absprungrate kann wiederum darauf hindeuten, dass die Webseite inhaltlich oder technisch einmal überarbeitet werden sollte.
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