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Google Sandbox

Google Sandbox ist ein Phänomen, das bei frisch veröffentlichten Webseiten auftritt, dessen Existenz von Google jedoch weder bestätigt noch dementiert wird. Gemeint ist damit, dass junge Webseiten, die zuvor noch eine gute Platzierung in den Suchergebnissen genossen haben, urplötzlich im Ranking abrutschen und nicht mehr auffindbar sind – und dass trotz weiterhin bestehender Indexierung.

Man geht davon aus, dass neue Webseiten zunächst eine Art „Welpenschutz“ genießen und daher für einige Zeit gut ranken. Nach einiger Zeit nimmt sich der Algorithmus die Webseiten jedoch etwas genauer unter die Lupe und deckt dabei eine gewisse Überoptimierung oder mangelhafte Vertrauenswürdigkeit auf, was dann in einer Abstrafung und damit dem Verlust des Rankings resultiert. Besonders oft soll dies bei Blogs oder Foren vorkommen.

Der Begriff „Sandbox“, also „Sandkasten“, ist dabei metaphorisch zu verstehen. Neu veröffentlichte Webseiten dürfen noch nicht direkt bei den älteren Webseiten mitmischen, sondern bleiben zunächst ähnlich wie Kleinkinder im Sandkasten unter sich. Erst wenn sie sich entsprechend bewiesen und eine gewisse Reife erreicht haben, dürfen sie bei den „großen“ Webseiten mitspielen. Das bedeutet also, dass eine Webseite erst zeigen muss, dass sie über eine gewisse Qualität verfügt, um irgendwann weit oben zu ranken.

Die Suchmaschine schweigt übrigens darüber, ob es die Google Sandbox wirklich gibt oder nicht. Daher lässt sich auch nicht genau sagen, wie der Mechanismus überhaupt funktioniert. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die man beachten sollte, wenn man eine neue Webseite veröffentlicht. Mit diesen Tipps lassen sich generell Abstrafungen durch Google vermeiden:

  • Das Backlinkprofil sollte auf natürliche Weise wachsen. Ein zu schnelles Wachstum deutet auf künstlichen Linkaufbau hin, etwa durch Linkkauf oder Linktausch. Das verstößt gegen die Richtlinien von Google und kann damit eine Abstrafung nach sich ziehen. Eine junge Webseite, die allerdings schon über sehr viele Backlinks verfügt, löst bei Google direkt die Alarmglocken aus.
  • Der Content sollte für die menschlichen Besucher*innen der Webseite erstellt werden und nicht nur für Suchmaschinen. Keywords sollten in einem gesunden Maß verwendet werden, sodass die Texte weiterhin einfach und angenehm zu lesen sind. Die Inhalte sollten zudem über eine gewisse Qualität verfügen und den Besucher*innen eine Art von Mehrwert bieten.
  • Es ist ratsam, sich nicht ausschließlich auf Short Tail Keywords mit viel Konkurrenz zu konzentrieren. Denn hier muss man gegen viele andere Webseiten ankämpfen, die schon älter sind und von Google daher oftmals als vertrauenswürdiger angesehen werden. Es empfiehlt sich daher, die Seite auch für Long Tail Keywords zu optimieren, die deutlich weniger stark umkämpft sind. Hier stehen die Chancen deutlich besser, langfristig ein gutes Ranking zu erreichen.

Wie lange es dauert, bis sich eine Webseite vom Sandbox Effekt erholt hat, ist ebenso unbekannt. Manchmal ist hier von ein paar Monaten die Rede, manchmal auch von über einem Jahr. Wenn auffällt, dass die frisch veröffentlichte Seite urplötzlich im Ranking abrutscht, dann sollte das nicht als Grund zum Aufgeben gesehen werden. Stattdessen ist dies ein Indiz dafür, dass man weiterhin konsequent an der Webseite arbeiten muss.

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