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Bei Startpage handelt es sich nicht etwa um das englische Pendant zur Startseite, sondern um eine Suchmaschine. Als sogenannte Meta Suchmaschine hat Startpage keinen eigenen Index, sondern bedient sich hier stattdessen bei Google.
Startpage ist seit 1998 in Betrieb und bezeichnet sich selbst als „datenschutzfreundliche Suchmaschine“. Die Suchmaschine nutzt weder Cookies noch werden IP-Adressen gespeichert. Da Startpage auf Google zurückgreift, ist es Nutzer*innen dadurch quasi möglich, Google vollkommen anonym zu verwenden. Die Suchmaschine hat deshalb schon mehrere Auszeichnungen erhalten. Trotz allem verzeichnet Startpage mit rund 6 Millionen Suchanfragen pro Tag eine verhältnismäßig geringe Anzahl an Nutzer*innen. Das mag zunächst nach viel klingen, ist aber im Vergleich zu anderen großen Suchmaschinen wie Google doch recht wenig. Denn bei Google gehen pro Sekunde mehr als 60.000 Suchanfragen ein.
Tatsächlich handelte es sich bei Startpage ursprünglich nicht um eine Suchmaschine, sondern um einen Webkatalog. Im Laufe der Jahre wurde Startpage dann jedoch in eine Suchmaschine umgewandelt, die einen ähnlichen Funktionsumfang wie Ixquick aufwies – eine weitere Suchmaschine, die vom gleichen Unternehmen betrieben wurde. Zunächst wurden beide Suchmaschinen parallel zueinander betreiben. 2016 wurden Startpage und Ixquick dann fusioniert, was dazu führte, dass Ixquick 2018komplett abgeschaltet und Startpage als alleinige Suchmaschine weiterbetrieben wurde.
Da Startpage auf die Suchergebnisse von Google zurückgreift, sind keine suchmaschinenspezifischen SEO-Maßnahmen notwendig. Um bei Startpage ein gutes Ranking zu erzielen, muss man also auch eine entsprechend gute Platzierung bei Google erhalten.
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