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Mit dem NoFollow Attribut kann den Crawlern von Suchmaschinen mitgeteilt werden, dass sie bestimmten Links nicht folgen sollen. Grundsätzlich handelt es sich bei den meisten Links zunächst um DoFollow Links, die also von Crawlern verfolgt werden. Eine Ausnahme bilden hier Links in Kommentaren unter Blogbeiträgen oder in Gästebüchern. Diese verfügen in der Regel automatisch über das NoFollow Attribut. Dadurch soll unterbunden werden, dass das eigene Backlinkprofil künstlich durch Link-Spam vergrößert werden kann. Denn vorher war es möglich, Kommentare unter Beiträge mit hoher Link-Strength zu posten und somit die eigene Seite zu boosten.
Damit werden aber nicht nur unfaire SEO-Praktiken unterbunden, sondern auch Betreiber*innen von Webseiten geschützt. Denn es kommt gerade bei Blogs immer wieder vor, dass Kommentare mit Links versehen werden, die zu unseriösen Inhalten führen. Wenn Crawler diesen Links folgen, wirft das ein schlechtes Licht auf die eigene Webseite. Durch das NoFollow Attribut werden diese Links von Suchmaschinen ignoriert und wirken sich daher nicht negativ auf die eigene Seite aus.
Suchmaschinen empfehlen außerdem, gekaufte Links mit einem NoFollow Attribut zu versehen. Das liegt daran, dass diese Links nicht auf „natürliche“ Weise ins Backlinkprofil gelangt sind, sondern eine künstlich erzeugte Empfehlung einer Webseite darstellen. Wenn Suchmaschinen auffällt, dass ein Backlinkprofil über viele gekaufte Links verfügt, die nicht mit einem NoFollow Attribut versehen sind, dann kann die Webseite abgestraft werden.
Zu guter Letzt kann mithilfe des NoFollow Attributs auf der eigenen Seite gesteuert werden, wie der Link Juice verteilt werden soll. Je mehr Verlinkungen sich auf einer Seite befinden, desto weniger Link Juice erhalten die einzelnen verlinkten Seiten, da dieser unter allen Verlinkungen aufgeteilt wird, NoFollow Links erhalten keinen Link Juice, sodass dieser besser auf die wichtigen Verlinkungen verteilt werden kann.
Ein gutes Backlinksprofil sollte auf jeden Fall einige NoFollow Links enthalten. Denn dadurch wirkt es auf Suchmaschinen natürlich. In welchem Verhältnis NoFollow Links und DoFollow Links dabei stehen sollen, lässt sich pauschal aber nicht sagen. Hier lohnt sich ein Blick auf die Backlinks der Konkurrenz.
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