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Beim Linkbaiting handelt es sich um eine SEO-Strategie, mit der das Backlinkprofil einer Webseite auf natürliche Weise vergrößert werden kann. Dazu erstellt man besonders hochwertige und informative Inhalte und versucht mit diesen, andere Webseitenbetreiber*innen zu „ködern“. Diese benutzen die Inhalte dann als Quelle für Content auf ihren eigenen Seiten und verlinken von dort aus auf den Original-Inhalt.
Das Backlinkprofil einer Webseite hat großen Einfluss auf ihr Ranking. Es kann darüber entscheiden, ob eine Webseite im Ranking aufsteigt oder auch abrutscht. Neben Anzahl und Qualität der Backlinks spielt dabei auch die Art, wie die Backlinks entstanden sind, eine wichtige Rolle. Denn sowohl das Tauschen als auch das Einkaufen von Links kann von Suchmaschinen als Betrugsversuch gewertet und abgestraft werden. Dieser unnatürliche Linkaufbau fällt meist dadurch auf, dass das Backlinkprofil in kurzer Zeit sehr stark wächst. Im besten Fall betreibt man daher ausschließlich organischen Linkaufbau und „verdient“ sich die Backlinks durch freiwillige Verlinkungen von anderen Webseiten.
Und genau hier kommt das Linkbaiting ins Spiel. Denn Webseitenbetreiber*innen verlinken in der Regel nur Inhalte, wenn diese auch eine gewisse Qualität und einen gewissen Informationsgehalt haben. Dazu eignen sich beispielsweise gut recherchierte Sachtexte, die ein bestimmtes Thema ausführlich behandeln. Diese Texte werden dann beispielsweise als Quelle von Blogger*innen oder Redakteur*innen genutzt und entsprechend in den Quellenangaben verlinkt. Auf diese Weise sammeln sich dann im Laufe der Zeit auf ganz natürliche Weise Backlinks an.
Dabei ist selbstverständlich deutlich mehr Geduld und Aufwand gefragt als beim unnatürlichen Linkaufbau. Aber der Aufwand lohnt sich. Denn ein Backlinksprofil, das auf diese Weise entstanden ist, wird von Suchmaschinen meist sehr gut bewertet.
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