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WebDAV (Web-Based Distributed Authoring And Versioning)

Mittels WebDAV können Dateien im Internet bereitgestellt werden. Dadurch können verschiedene Nutzer auf die entsprechenden Dateien zugreifen und diese bearbeiten. Dies funktioniert dann ähnlich wie bei einer Online Festplatte. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung des HTTP-Protokolls, wodurch einige Einschränkungen von HTTP aufgehoben werden.

So ist es mit HTTP nur möglich einzelne Dateien hochzuladen, während mit WebDAV auch komplette Verzeichnisse übertragen werden können. Zudem erweiterte WebDAV das HTTP-Protokoll um weitere sieben Funktionen wie zum Beispiel "proppatch" oder "mkcol". Es ist sogar möglich WebDAV hinter einem Reverse-Proxy zu authentifizieren und zu betreiben.

Erstmals vorgestellt wurde WebDAV im November von drei Arbeitsgruppen der Internet Engineering Task Force (IETF). Mittlerweile ist WebDAV Bestandteil von allen gängigen Webservern und Dateimanagern. Windows unterstützt WebDAV seit Windows XP rudimentär wie ein herkömmliches Dateisystem während MacOS und Linux WebDAV nur optional nutzen.

Der große Vorteil von WebDAV liegt in der Verwendung der Standard-Ports 80 oder 443 für den Datentransfer. Diese Ports sind bei den meisten Firewalls standardmäßig offen und müssen nicht wie beispielsweise der Port 21 für FTP Verbindungen extra geöffnet werden. Die Geschwindigkeit mit der die Daten übertragen werden können hängt dabei alleine von der vorhandenen Internetverbindung ab. Skriptsprachen wie PHP, AJAX oder auch Java stellen Schnittstellen zur Verfügung, um WebDAV einzubetten. Zudem lässt sich WebDAV auch mit Smartphones problemlos Nutzen. So können mit dem iPhone 4 und der passenden App die entsprechenden Funktionen genutzt werden. Der Speicher des Smartphones lässt sich dadurch um ein Vielfaches erweitern, um zum Beispiel Multimedia Daten abzuspeichern. In Verbindung mit einem Smartphone und dem PC lässt sich WebDAV als flexible Synchronisationsschnittstelle nutzen.

Zur Sicherheit der übertragenen Daten verwendet WebDAV eine Verbindung mit einer 256Bit-Verschlüsslung via SSL. Diese wird standardmäßig über den Port 443 aufgebaut. Ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor liegt darin, dass die Daten auf dem Server redundant gespeichert werden. So können Nutzer die Daten nicht nur von überall erreichen, sondern haben auch gleich ein Backup für den Notfall.

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