Denial of Service - DoS

Der Begriff DoS steht, im modernen Sprachgebrauch, nicht für das frühere Betriebssystem MS-DoS aus den frühen Jahren der Datenverarbeitung. Es bedeutet in der ausgeschriebenen Form Denial of Service. In der Übersetzung aus dem Englisch heißt der Begriff Dienstablehnung. Als DoS wird in der Datenverarbeitung die Überlastung und damit die Handlungsunfähigkeit der Infrastruktursysteme bezeichnet. Eine solche Überlastung aus der DoS resultiert, kann unbeabsichtigt, beispielsweise durch einen Programmfehler entstehen oder auch ein beabsichtigter Angriff sein. Wird der Zustand DoS durch einen Angriff herbeigeführt, dann wird dafür der Begriff DDoS genutzt. (Distributed Denial of Service).

Unbeabsichtigtes DoS ist eher selten.

Beim Betrieb eines Hosts kann es immer wieder zu Programmierfehlern kommen. Sie können DoS auslösen. Dies ist aber eher die Ausnahme, zumindest bei professionell betriebenen Servern. DoS kann entstehen, wenn bei einem Großereignis plötzlich viele Anfragen gleichzeitig zu bearbeiten sind. So ein DoS kann vorkommen, wenn die Serverleistung, bei einem stark in den Medien beworbenen Ereignis, einfach nicht ausreicht. Häufiger ist dieses unbeabsichtigte DoS, wenn ein Datenverarbeitungsnetzwerk unglaublich groß ist und alle Computer nahezu zeitgleich Daten senden oder anfordern. Öffentliche Betriebe oder Einrichtungen können dieses Problem bekommen.

Der häufigste Grund für die Überlastung, die in dem Betriebszustand DoS gipfelt, sind Angriffe.

Der Sinn eines Angriffes ist den Server mit so vielen, auch sinnwidrigen Anfragen zu überhäufen, dass die Anfrageflut nicht mehr bearbeitet werden kann. Ausführendes Element sind Computer, die mangelhaft geschützt, durch Schadprogramme infiziert wurden. Diese Programme versuchen sich unbemerkt zu verteilen und warten auf den Befehl zum Angriff auf ein bestimmtes Ziel. So kann eine unendliche Anzahl von Computern, vom Benutzer unbemerkt, miteinander vernetzt sein. Auf Anweisung nutzen sie beim Angriff Programmfehler in der Serverprogrammierung aus und erzeugen so DoS. Ein Beispiel hierfür wäre WinNuke.

Der Schaden, der durch DoS - Angriffe ausgelöst wird, besteht nicht in Datenspionage. Es werden weder Kundendaten noch Bankverbindungen oder Passwörter ausgeforscht. Es geht einzig darum das System in seiner normalen Arbeit so zu beinträchtigen, dass es letztlich zusammenbricht und seine Funktion nicht mehr ausführen kann. So können sich zum Beispiel Wettbewerbsvorteile verschafft werden. Da der Mitbewerber nicht erreicht werden kann, bestellt der Kunde die Ware oder Dienstleistung bei einem anderen Anbieter. Der ursprüngliche Anbieter ist durch DoS handlungsunfähig.

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