Glossar

301 Weiterleitung

In der Praxis ist man mit dem bloßen Erstellen der eigenen Webpräsenz, sei es in Form einer privaten Homepage, eines Webshops oder eines Weblogs, noch lange nicht fertig; die Aufbereitung dessen ist zwar mittlerweile dank Tutorials und vorgefertigten Designvorschlägen ein Kinderspiel; vor weit größere Probleme stellt einen dann allerdings die Frage, wie möglichst viele Besucher auf die Webseite kommen.

Access Point

Ein Access Point ist meist ein Wireless Access Point, was zu deutsch also nichts weiter als ein Funkzugangspunkt ist. Der Access Point ist dabei ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle (bzw. Verbindungsstelle) drahtloser Kommunikationsgeräte dient. Das Konzept sieht schematisch wie folgt aus: Ein kabelgebundendes Kommunikationsnetzwerk endet an einem Wireless Access Point, der in Funkverbindung zum Endgerät steht. Dieses hält die Kommunikation mit dem Zugangspunkt mittels eines Wireless Adapters aufrecht.

ACK

Die Abkürzung ACK ist ein Begriff, der als Mitteilung für den erfolgreichen Providerwechsel dient. Es bedeutet, dass dem KK-Antrag stattgegeben wurde. ACK kommt aus der englischen Sprache und bedeutet in der ausgeschriebenen Form das Wort "acknowledged". In der Übersetzung bedeutet der Begriff ACK somit das Wort "anerkannt". ACK ist damit, die erhoffte Antwort nach dem Antrag auf den Domain - Transfer zu einem neuen Anbieter.

Admin-C

Admin-C ist die Abkürzung für "Administrativer Contact", und bezeichnet wird damit die administrative Ansprechperson einer Domain. Um dieses Amt übernehmen zu können, müssen Sie die Voraussetzungen einer "natürlichen Person" erfüllen. Als Admin-C müssen Sie nicht gleichzeitig der Inhaber der Domain sein, obwohl dies bei privaten Domainen häufig der Fall ist.

Anonymous FTP

Anonymous FTP oder kurz auch aFTP gehört zu den Diensten, die schon von Beginn an im Internet angeboten werden. Weltweit existieren hunderte solcher spezieller Server, auf denen hauptsächlich Shareware, Programmergänzungen, Dokumentationen oder andere Downloads angeboten werden. Sehr oft verwenden Universitäten, Fachhochschulen und sogenannte Mirrors einen Anonymous FTP Server, um Unterlagen zum Download bereitzustellen. Die Übertragung der Daten erfolgt dabei wie bei einem gewöhnlichen FTP Download.

Apache

Apache ist einer der am häufigsten eingesetzten Webserver der Welt. Ursprünglich entstammt der Apache Server aus dem Web-Server-Projekt der NCSA, wurde jedoch nach der Trennung vom Entwickler "auf Eis gelegt". Später fanden sich verschiedene Nutzer, die an der Fehlerbehebung sowie Weiterentwicklung des Servers arbeiteten. So entstand die Apache-Group. Der Name des Webservers geht auf die amerikanischen Ureinwohner zurück.

ASP

Die Entscheidung, ein neues, besseres Programm in einem Betrieb einzuführen scheitert oft allein schon an der Kostenfrage. Die Programme selbst kosten oftmals mehrere tausend Euro, die Rechnerkapazität muss erhöht oder im schlimmsten Fall sogar komplett erneuert werden und unter Umständen braucht man einen zusätzlichen Administrator, der dafür sorgt, dass das System auch so läuft, wie es soll. Darüber hinaus veralten Programme schnell und erfordern regelmäßige Updates, die auch nicht kostenlos zu haben sind.

Attachment

Ein Dateianhang einer Mail wird als Attachment bezeichnet. Dabei handelt es sich um Dateien, die einer Mail-Nachricht beigefügt werden können, um die geschriebenen Informationen mit Details zu untermauern. Häufig ist das Attachment der eigentliche Grund für die Versendung der Mail und der geschriebene Text nur eine Art Begleitschreiben. Im Zusammenhang mit Attachments sind insbesonders die folgenden Punkte von Bedeutung.

Autoresponder

Ob in der Geschäftswelt oder im Privatleben: Autoresponder dürfen gerade beim E-Mailverkehr nicht mehr fehlen. In der Geschäftswelt werden sie gerne dazu verwendet, allgemeine Informationen an Kunden zu versenden. So können Anfragen, wie etwa nach Preisen oder Konditionen einerseits schnell und fachgerecht, andererseits jedoch auch automatisiert abgewickelt werden.

Autoritative Nameserver

Ein Namensserver (NS) oder auch Domain Nameserver (DNS) ist ein Server im Domain Name System (auch mit DNS abgekürzt). Das DNS ist ein Dienst zur Verwaltung der im Internet genutzten Verzeichnisse. Der Namensraum dieses Verzeichnisdienstes ist in verschiedene Zonen untergliedert. Hier unterscheidet man autoritative Nameserver und nicht autoritative Nameserver.

AWStats

Eine Webseite zu erstellen ist mit den vielen und nützlichen Hilfsprogrammen heute kein Hexenwerk mehr. Doch zu einer erfolgreichen Page oder Plattform gehört auch eine qualifizierte Analysesoftware - AWStats.

Backbone

Backbone, englisch für Rückgrat, Wirbelsäule wird im technischen Bereich der Datenübermittlung und Telekommunikation als Begriff für Verbindungen bzw. Leitungen eingesetzt, die Netzwerke miteinander verbinden. Kennzeichnend für eine Backbone ist ihre hohe Leistungsfähigkeit in Bezug zur Geschwindigkeit und Datenmenge, die übermittelt werden kann.

Backup

Unter dem Begriff Backup versteht man generell die Datensicherung am PC oder Server. Sinn und Zweck ist, dass bei Datenverlust durch einen äußeren Einfluss oder einen Bedienungs- bzw. Programmierfehler in möglichst kurzer Zeit diese Daten wieder verfügbar sind. Machen Sie sich also rechtzeitig Gedanken für eine passende Lösung, damit Sie im Fall der Fälle das benötigte Backup zur Verfügung zu haben.

Bit (binary digit)

Der Begriff Bit hat in der Informatik mehrere Bedeutungen. Zum einen ist ein Bit die Bezeichnung einer Binärziffer (also "0" oder "1"), zum anderen gilt Bit als Maßeinheit für die Menge digitaler Daten. Ein Byte beispielsweise besteht aus 8 Bit. Demzufolge besteht das wohl jedem bekannte MegaByte aus 8 Millionen Bit. Bit ist somit im gesamten System die kleinste Maßeinheit für digitale Daten.

Cache

Der sogenannte Cache - Speicher ist ein Zwischenspeicher auf dem eigenen Rechner. Hier werden oft verwendete Daten gespeichert, sodass eine schnellere Verfügbarkeit gewährleistet ist. Cache - Speicher wird beispielsweise in Webbrowsern verwendet, um die Ladezeiten von Webseiten zu verringern, welche vom Nutzer öfter aufgerufen werden. Bei besonders aufwendig gestaltenen Webseiten macht sich das bemerkbar, da nur mehr der Inhalt und nicht das gesamte Design geladen werden muss.

Catchall

Kurzdefinition: Catchall ist eine Einrichtung zur Umleitung von Mails an eine festgelegte Adresse.

ccTLD

Die Abkürzung TLD wird im Bereich des Internets für Domains der höchsten Ebene (Top Level Domains) genutzt. Hier versteht man unter der höchsten Ebene die letzten Buchstaben einer Domain, die die Domain einer IP-Adresse direkt zuordnen und mithilfe der Whois-Abfrage einem Besitzer direkt zuzuordnen ist.

chmod

chmod ist ein Programm, das unter Unix-Systemen, von denen das wohl bekannteste Linux ist, für die Verwaltung der Dateirechte zuständig ist. Allerdings funktioniert dies nicht auf Dateisystemen, die die Rechteverwaltung der Linuxsysteme nicht unterstützen. So werden beispielsweise die Dateisysteme NTFS und FAT32 unter anderen Betriebssystemen verwendet.

Classifieds

Classifieds sind ursprünglich aus Tageszeitungen bekannte Kleinanzeigen, die sich immer mehr in den Online-Bereich verlagern. Dementsprechend gibt es eine Vielzahl von Classifieds Webanwendungen zur Verwaltung von Webseiten zur Veröffentlichung solcher nach Themen und weiteren Kriterien geordneten Online-Kleinanzeigen. Auf der Startseite eines Classifieds Webportals werden meist die neuesten Anzeigen, sowie "featured Anzeigen," die beliebtesten Anzeigen, oder die kürzlich angesehenen Anzeigen dargestellt. Beliebt sind auch Widgets zur Anzeige der häufigsten Suchanfragen oder zur Anzeige von Statistiken. Von der Startseite ausgehend, können sich interessierte Besucher durch den hierarchischen Themenbaum klicken, um Anzeigen zu bestimmten Themen und Regionen zu finden.

Client

Ein Client ist eine Anwendung oder ein System, das auf einen Dienst zugreift, welcher von einem Server zur Verfügung gestellt wird. Der Server ist oft (aber nicht immer) auf einem anderen Computer System, auf welches der Client über ein Netzwerk zugreift. Der Begriff wurde das erste Mal auf Geräte, die nicht fähig waren, den Betrieb ihrer eigenen Stand-alone-Programme zu bewerkstelligen, angewendet. Die Clients konnten dabei aber mit Remote-Computern über ein Netzwerk interagieren. Diese frühen Terminals wurden Clients von Time Sharing Großrechnern.

Cloud Computing

Cloud Computing - ein klangvoller Name, dessen Bedeutung allerdings so manchem weitestgehend verborgen bleibt. Damit dies nicht auch für Sie gilt, haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Lesen Sie hier, was unter dem Begriff Cloud Computing überhaupt zu verstehen ist, wie das Ganze funktioniert und welche Vorteile es mit sich bringt.

Cluster

Ein Cluster ist ein Netzwerk aus verschiedenen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ein und derselben Branche. In der IT-Industrie findet sich das eindrucksvollste und bekannteste Cluster im US-amerikanischen Kalifornien: Silicon Valley. Hier konzentrieren sich bedeutende Hardware- und Softwarehersteller, Internetunternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, die sich gegenseitig ergänzen und pushen.

CMS Systeme

Die Abkürzung CMS steht für Content Managment System und bezeichnet ein System das es einem oder mehreren Benutzern ermöglicht, Inhalte im Internet zu veröffentlichen. CMS Systeme basieren häufig auf der weitverbreiteten Skriptsprache PHP. Zur Sicherung der Daten, also zum Beispiel Texte, Bilder oder Verweise auf andere Daten, wird häufig die Datenbank MySql verwendet. Allerdings bieten viele CMS Systeme auch Schnittstellen zu anderen Datenbanken, wie zum Beispiel PostgreSQL, an.

Common Gateway Interface

Als Common Gateway Interface (abgekürzt CGI) bezeichnet man eine Schnittstelle, die Daten von einem Webserver zu einem Programm weiterleitet und umgekehrt. Auf diese Weise lassen sich interaktive, sogenannte dynamische Webseiten erzeugen.

Compiler

Compiler nennt man Computerprogramme, die ein Programm, das in einer Programmiersprache geschrieben wurde, in ein Programm mit einer anderen Programmsprache übersetzen. Das englische Wort compile entspricht dem in der deutschen Sprache benutzten Wort kompilieren, das heißt zusammenstellen oder zusammenfügen. Am Anfang der Computerentwicklung fügte ein Compiler mehrere Unterprogramme zusammen. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Programmiersprachen wurde aus Zusammenfügen bald Übersetzung; der Begriff Compiler blieb bestehen.

Confixx

Bei Confixx handelt es sich um eine kostenpflichtige Webserver-Distribution inklusive Konfigurationstool für Angebote im Bereich Webhosting. Somit ist es mit Confixx möglich, Datenbanken, Domainnamen, E-Mail-Adressen und anderes auf nicht nahe gelegenen Webservern zu konfigurieren.

Cookies

Was sind Cookies?
Als Cookies bezeichnet man in Bezug auf die Nutzung eines PCs einen kleinen Eintrag in einer Datenbank oder einem ausgewählten Verzeichnis von Dateien. Sie dienen dem Transfer von Informationen zwischen verschiedenen Programmen und Servern und dem temporären Aufbewahren von Einträgen. Besonders Server aus dem Internet legen auf einem vernetzten PC in einem festgelegten Verzeichnis Cookies ab.
Cookies haben immer einen Namen und einen bestimmten Inhalt oder Wert. Darüber hinaus können Cookies auch Informationen über den sinnvollen Einsatz ihrer selbst in sich tragen.
Da Cookies automatisch in die Datenbanken eingetragen werden, kann der User sie oft weder verändern noch einsehen. Er weiß also nicht, welche Daten im Hintergrund auf seinem PC gespeichert werden.

Cronjob

Der Begriff Cronjob setzt sich aus den 2 Wörter Cron = chronologisch und Job = Aufgabe / Auftrag zusammen und bedeutet so viel wie wiederkehrende Aufgabe.

cURL

cURL ist ein Computer-Software-Projekt und bietet ein Sammlungs- und Kommandozeilen-Tool zur Übertragung von Daten über verschiedene Protokolle. Das cURL Projekt besteht aus zwei Produkten, libcurl und cURL. Es wurde erstmals 1997 veröffentlicht. Der Erfinder ist Daniel Stenberg wobei das Projekt wird ständig weiterentwickelt und verbessert.

Datenbank

Eine Datenbank soll Daten in strukturierter Form speichern und diese Struktur soll ein Wiederfinden und Bearbeiten dieser Daten ermöglichen. Damit dienen Datenbanken nicht nur zur reinen Datenspeicherung sondern auch der Verwaltung, Auswertung und Bearbeitung dieser Daten.

Debian

Debian ist eine auf dem freien Betriebssystem Linux basierende Distribution. Die Programmpakete enthalten rund 29.000 Anwendungen und Werkzeuge. Seit der Version 6.0, die die Bezeichnung "Squeeze" trägt, enthält Debian ausschließlich freie Software. Dies wird exklusiv im Gesellschaftsvertrag festgelegt.

Dedicated Server

Der Begriff dedicated Server (im Deutschen: dedizierter Server) stammt vom lateinischen Wort "dedicare", was soviel bedeutet wie "widmen" oder "zueignen". Dies beschreibt auch genau das, was einen dedicated Server wesentlich ausmacht, denn im Gegensatz zu universellen Servern ist ein dedicated Server auf nur einen Aufgabenbereich beschränkt. Dadurch unterscheidet sich der dedicated Server stark von den anderen und besitzt zahlreiche Vorteile, welche unter bestimmten Bedingungen sogar technisch notwendig sind.

Dedizierte Server

Dedizierte Server sind entweder Hardware basierte Rechner, die Host genannt werden, oder aber auf dem Client-Server-Modell basierende Softwarelösungen, die jedoch jeweils nur für eine Aufgabe abgestellt werden. Dedizierte Server stehen meist in einem klimatisierten Rechenzentrum.

Denial of Service - DoS

Der Begriff DoS steht, im modernen Sprachgebrauch, nicht für das frühere Betriebssystem MS-DoS aus den frühen Jahren der Datenverarbeitung. Es bedeutet in der ausgeschriebenen Form Denial of Service. In der Übersetzung aus dem Englisch heißt der Begriff Dienstablehnung. Als DoS wird in der Datenverarbeitung die Überlastung und damit die Handlungsunfähigkeit der Infrastruktursysteme bezeichnet. Eine solche Überlastung aus der DoS resultiert, kann unbeabsichtigt, beispielsweise durch einen Programmfehler entstehen oder auch ein beabsichtigter Angriff sein. Wird der Zustand DoS durch einen Angriff herbeigeführt, dann wird dafür der Begriff DDoS genutzt. (Distributed Denial of Service).

Denic

Denic ist die Abkürzung für Deutsches Network Information Center. Die Genossenschaft vergibt alle Second Level Domains, die unterhalb der Top Level Domain (TLD) .de liegen, ist die zentrale Registrierungsstelle und verwaltet die vergebenen Domains. Registrieren kann eine solche Domain bei der Denic nur, wer seinen Wohnsitz in Deutschland hat, oder sie von einem Vertreter mit Wohnsitz in Deutschland registrieren lässt.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol heißt abgekürzt DHCP und bedeutet, dass durch DHCP die automatisierte Einwahl eines Computers in ein Netzwerk ermöglicht wird.
DHCP gehört zur Internetprotokollfamilie, hat den Bezug von IP-Adressen und anderen Parametern als Aufgabe und arbeitet auf den UDP-Ports 67 und 68.

Dialer

Ein Dialer ist ein elektronisches Gerät, das an eine Telefonleitung angeschlossen ist, um die gewählten Nummern zu überwachen und diese zu ändern. Er kann also Dienstleistungen verwirklichen, die sonst lange Zugangscodes benötigen würden. Ein Dialer fügt und ändert die Zahlen je nach Land, Tageszeit oder Vorwahl automatisch, so dass der Benutzer auf die Dienstleister, die die besten Preise bieten, zugreifen kann. Zum Beispiel könnte ein Dialer so programmiert werden, dass jeweils ein Dienstleister für internationale Gespräche und ein Weiterer für die lokalen Anrufe verwendet wird. Dieser Vorgang wird als Präfix Einsetzen oder Least Cost Routing bezeichnet. Ein Dialer benötigt keine externe Stromversorgung, sondern nutzt die Stromversorgung über die Telefonleitung.

Domain

Eine Domain (auch Domäne) ist eine aus Teilbereichen zusammengesetzte Bezeichnung des hierarchischen DNS (Domain Name System). Jeder Computer einer Domain hat im DNS eine eigene Bezeichnung.

Domain Registration

Der korrekt eingegebene Name einer IP-Adresse genügt, um einen ganz bestimmen Teilnehmer im Netz zu finden. Dazu braucht es zunächst keine Domain Registration. Eine IP-Adresse definiert zum Beispiel für einen ganz bestimmten Computer eine Adresse, macht ihn damit erkennbar und bietet anderen die Möglichkeit, diesen Computer zu erreichen.

Domain Transfer

Unter einem Domain Transfer versteht man den Umzug einer Domain zu einem neuen Registrar. An den Besitzverhältnissen der Domain ändert sich durch den Domain Transfer nichts, es wird lediglich in der Registry Datenbank der Name des Registrars geändert. Der Registrar ist derjenige, unter dessen Namen die Domain registriert wird, als in der Regel der entsprechende Provider.

Domainumzug

Wer eine Domain besitzt und sich dazu entschließt, einen Domainumzug zu einem anderen Provider durchzuführen, der muss hierfür verschiedene Punkte beachten. Zunächst ist es für einen Domainumzug entscheidend, dass der Domainbesitzer einen sogenannten KK-Antrag stellt. Bei dem KK-Antrag, also bei dem Konnektivitäts-Koordinations-Antrag, handelt es sich hierbei um die formalen Grundlagen, die einen Wechsel bzw. einen Domainumzug zu einem anderen Provider regeln.

Downgrade

Im Hosting Bereich gibt es immer wieder Fälle, in denen man zuviel an Hosting Paketen gebucht hat. Besispielsweise kann es passieren, dass der Traffic ausbleibt oder sonstige Neuerungen auftreten, die einen derartigen Einsatz von Webhostern nicht mehr benötigen. Dann kommt es zum Downgrade, also zum herunterfahren der Webhosting Angebote auf ein Paket, das kleiner ist, aber für die Ansprüche völlig ausreicht. Die Kriterien, die zeigen, dass ein Downgrade sinnvoll wäre sind folgende.

e-shop

Ein e-shop ist ein virtuelles Geschäft, angesiedelt im WorldWideWeb, in dem der Kunde das Warensortiment - gegliedert in Kategorien - über einen virtuellen Warenkorb ordert. Nach Bestell- und entsprechendem Zahlungseingang werden die Waren in der Regel durch versicherten Versand an den Kunden zugestellt. Ein Risiko entsteht durch das gesetzliche Widerrufsrecht für den Käufer nicht. Das Angebot reicht von Tee und Schmuck bis hin zu selbstgefertigten Topflappen, wodurch das Angebot an e-shops in den letzten Jahren enorm zugenommen hat.

email

Das Wort email (eigentlich E-Mail) setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Das "E" steht dabei für Electronic = Elektronisch/e sowie mail = Post / Brief. Geläufig ist meist nur noch der gebrauch von "mail".

Extensible Markup Language (XML)

Extensible Markup Language (XML) bedeutet übersetzt "Erweiterbare Auszeichnungs-Sprache". Hierbei handelt es sich um ein textbasiertes, strukturiertes Format für die Beschreibung von Daten.
XML ist lose mit HTML verwandt, sämtliche Informationen werden als normaler Text dargestellt. Im Gegensatz zu dem HTML-Format, welches vor allem für die Darstellung in Browsern konzipiert wurde, können Sie XML Dokumente auch mit vielen Standardanwendungen erzeugen und öffnen. Somit eignet sich HTML hervorragend zum anwendungsübergreifenden Austausch von Daten.

Fehlerseiten

Wenn im Internet ein Service vorübergehend nicht verfügbar ist, werden sogenannte Fehlerseiten eingesetzt, die eine wichtige Funktion erfüllen.

Firewall

Laien neigen dazu, eine Firewall als den absoluten Schutz vor Angriffen aus dem Internet zu betrachten. Während dieser Glaube grundsätzlich zu weit geht, ist eine Firewall dennoch ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle, die einen Computer oder ein Computersystem im Internet verwenden.

FTP

FTP steht als Abkürzung für File Transfer Protocol. Es handelt sich dabei um ein Protokoll, das genutzt wird, um große Dateien zu übertragen. Es wird im Internet verwendet, um den Zugriff auf entfernte Dateien zu gewährleisten. Es ähnelt dabei dem HTTP-Protokoll, weißt aber auch Unterschiede auf. Zum einen ist das FT Protokoll wesentlich älter und außerdem werden in der FTP-URI nur Dateien und Verzeichnisse referenziert.

Fully Qualified Domain Name

Der Fully Qualified Domain Name (FQDN) stellt den vollständigen Namen einer Internetdomain dar. Es handelt sich dabei um eine vollständige Adresse, über die die Domain von jedem Rechner der Welt aus zu erreichen ist. Basierend auf dem Domain Name Service (DNS) teilt sich der Fully Qualified Domain Name in mehrere Ebenen ("Levels") auf. Die Bezeichnung der einzelnen Ebenen nennt man allgemein "Label".

Gateway

Ein Gateway ist in der Informationstechnik eine Übergabestelle, an der Informationen in einer Form ankommen und sie dann in einer anderen Form wieder verlassen. In den Anfangszeiten der Netzwerktechnik waren sie nötig, um Netze miteinander zu verbinden, die unterschiedliche Protokolle benutzt haben. Da heute fast nur noch das IP Protokoll benutzt wird, übernehmen inzwischen Router diese Aufgabe.

gTLD

Die Abkürzung gTLD steht für generische Top-Level-Domain. Es handelt sich dabei um eine Kategorie der Top Level Domains, die von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers LD(ICANN) vergeben werden. Bei den gTLD lassen sich zwei Kategorien unterscheiden. Dies sind zum einen die nicht gesponserten Top-Level-Domains (uTLD) und zum anderen die gesponserten Top-Level-Domains (sTLD).

Handle

Allgemeine Definition von Handle
Bei einem Handle handelt es sich um einen Datensatz, der in der Datenbank eines Registrars gespeichert ist. Mögliche Registrare sind DENIC (Deutsches Network Information Center) und NIC.at (Network Information Center aus Österreich). Eine Domain ist eine Präsenz (Adresse) im world wide web. Ein Handle hat das Ziel, (Arbeits-)Bestellvorgänge über das Internet zu vereinfachen.

Host

In seiner ursprünglichen Bedeutung ist Host die englische Übersetzung von Wirt oder Gastgeber. In der Computersprache wird das Wort seinem Ursprung gleich verwendet. Hier nennen Sie einen Rechner, der in ein Netz aus mehreren Computern eingespannt wird und mit seinem Betriebssystem leistungsschwächere Computer unterstützt oder als Server dient, als Host bezeichnet. Jedoch können auch Router als Host fungieren. In der Regel lässt sich sagen, dass sämtliche Geräte, die über das Dynamic Host Configuration Protocol "DHCP" konfiguriert wird, auch einen Host darstellen kann.

Hosting

Hosting ist ein Begriff aus dem Englischen und steht für "Gastgeben" oder jemanden beherbergen. Der Begriff Hosting wird im Internet verwendet, wenn sogenannte Provider (spezielle Internet-Dienstleister) Kunden Speicherkapazität, Rechnerleistung, Pflege und Datensicherheit zur Verfügung stellen für verschiedenste Internetprojekte, beispielsweise eine private Webseite, einen Online-Shop oder eine Firmenpräsenz.

Hostname

Die Bezeichnung des Computers in einem Netzwerk wird als Hostname bezeichnet. Bei im Internet stehenden Rechnern, also Servern, besteht der Hostname aus mehreren Teilen. Hier bestimmt der erste Teil des Namens den Computer an sich, während der zweite Teil des Namens das Netzwerk bestimmt. Wenn beispielsweise eine Internetseite Quietscheente heißt, könnte der Hostname als "mail.quietscheente.de" ausgewiesen werden. Bei einem Computer, der nur teilweise in einem Netzwerk integriert ist, kann zur Identifikation auf den Domainnamen verzichtet werden.

HTML

Bei HTML handelt es sich um eine Auszeichnungssprache, die in erster Linie zur Erstellung von Internetseiten genutzt wird. Die verschiedenen Webbrowser wie Internet Explorer oder Firefox sind in der Lage den Text zu interpretieren und entsprechend auszugeben.

HTTP

HTTP ist das offizielle Kürzel für die Bezeichnung "Hypertext Transfer Protocol". Das HTTP geht zurück auf Tim Berners-Lee, dem auch die Entwicklung und Voranschreitung des www in seiner Gesamtheit zugeschrieben werden kann. Die Bezeichnung "Hypertext Transfer Protocol" bedeutet im Deutschen: "Hypertext-Übertragungsprotokoll".

https

Das Hypertext Transfer Protocol Secure (https) Protokoll ist ein http Protokoll zur sicheren und verschlüsselten Übertragung von Daten.

ICANN

ICANN steht für Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Im Jahr 1998 wurde ICANN als Non-Profit-Organisation in Kalifornien, USA gegründet. Ihr wurde von der US-Regierung die Aufgabe der weltweiten Verwaltung des Internets in gemeinnütziger Form übertragen. Dazu zählt unter anderem die Vergabe und Verwaltung von Adressen im Internet. Diese Adressenverwaltung durch die ICANN sichert die eindeutige Kennung von Rechnern, die innerhalb eines weltumspannenden Netzwerkes Daten austauschen und untereinander kommunizieren. Diese Kommunikation funktioniert, weil jede Adresse durch die ICANN im weltweiten Datenverkehr nur einmal bereitgestellt und vergeben wird.

IDNA

IDNA (Internationalizing Domain Name in Applications) ist ein Teil, welches zum standardisierten Internet bezüglich Domains dazugehört. Bei IDNA handelt es sich um Domains, die keine ASCII - Zeichen im Namen aufweisen. Derartige Domainnamen werden als IDN bezeichnet und stehen in der deutschen Sprache den Umlautdomains gegenüber.

IMAP

Das Internet Message Access Protocol, kurz IMAP, ist ein Protokoll zum Empfangen und Verwalten von E-Mails und wurde 1986 von Mark Crispin entwickelt. Das Protokoll wird von allen aktuellen E-Mail Clients unterstützt, allerdings nicht immer in seinem vollen Funktionsumfang.

IP Adresse

Eine IP Adresse (Internet Protocol Adresse) dient dazu, einem Gerät innerhalb des Internets eine Identität zu geben. Damit ist es möglich einen Computer zu identifizieren, ihm Nachrichten zuzustellen oder Nachrichten zu versenden, eine Kommunikation kann ohne Adresse nicht stattfinden, die IP Adresse ist die Hausnummer. Aufgrund der IP Adresse sind Router in der Lage die Datenpakete, die die Nachrichten enthalten, eindeutig zuzuordnen.

IPv6

Die veraltete Internet Protocol Version 4 (IPv4) bietet "nur" 2^32 (ca. 4,3 Milliarden) Nutzern einen Platz um im Internet zu verkehren. Durch das neue Internet Protocol Version 6, kurz IPv6 ist es möglich, dass bis zu 2^128 User gleichzeitig im Netz operieren. Es können also um den Faktor 2^96 mehr Nutzer im Internet sein.

IRTP

Die Abkürzung IRTP steht für Inter-Registrar-Transfer-Policy, mit der die einzelnen Schritte bei einem Domain Transfer geregelt werden. Die Policy regelt alle Transfers, mit den gTLD Domains com, net, org, info, biz und name die bei ICANN registriert sind. IRTP ist zum 12. November 2004 in Kraft getreten und beinhaltet einige wesentliche Änderungen des Ablaufs bei einem Transfer.

JavaScript

JavaScript ist eine dynamisch typisierte und objektorientiere, aber klassenlose Skriptsprache. Diese wird überwiegend für das DOM-Scripting sowie in Web-Browsern verwendet. Jedoch ist JavaScript nicht ein Bestandteil von HTML, sondern bildet eine eigenständige Programmiersprache, welche eine Optimierung der Webseiten ermöglicht.

KK Antrag

Ein KK Antrag wird benötigt, wenn Sie Ihre Domain mit Endung .de zu einem anderen Provider umziehen möchten. KK steht dabei als Abkürzung für Konnektivitätskoordination. Die Bezeichnung KK Antrag wird fälschlicherweise oft auch beim Umzug anderer Top-Level Domains wie .com oder .net verwendet.

LAN

Unter dem weit verbreiteten Begriff Local Area Network, kurz auch LAN genannt, versteht man ein Rechnernetz, dessen Ausdehnung, das heißt dessen Reichweite, in der Regel auf 500 Meter begrenzt ist. Somit ist die Reichweite zwar größer als bei einem so genannten Personal Area Network, jedoch kleiner als z.B. bei Wide Area Networks oder sogar Global Area Networks.

Link

Beim Arbeiten mit Computern ist ein Link eine Referenz zu einem Dokument, einer Seite oder einer Datei, die der Leser oder Nutzer direkt verfolgen kann. Der Link bezieht sich hierbei entwerder direkt auf eine allgemeine Seite oder auf bestimmte Dateien. Ein Software System, um Links zu erschaffen ist das Hypertext System. Ein Nutzer, der Links browsed oder navigiert sich durch Hypertext.

Linux

Linux ist ein unix-ähnliches, modular aufgebautes Betriebssystem, das sehr stabil, schnell und zuverlässig arbeitet. Linux wird unter der GNU General Public License verteilt, was bedeutet, dass es kostenlos benutzt werden kann. Weltweit wird es von Millionen Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen verwendet. Das Einzigartige an Linux ist, dass es von Softwareentwicklern aus der ganzen Welt programmiert wurde und von diesen auch ständig optimiert wird. Über das Internet besteht für jeden die Möglichkeit, aktiv Beiträge zur Weiterentwicklung von Linux zu leisten.

Log Files

Unter dem Begriff Log Files sind Dateien zu verstehen, welche sogenannte Ereignisprotokolle enthalten: Sie zeichnen grundsätzlich alle Prozesse auf, die auf Computern und in Netzwerken stattfinden. Damit sind sie regelmäßig eine wichtige Informationsquelle - beispielsweise in den Fällen, in denen Daten plötzlich verschwunden sind oder sich ein Absturz des Computers ereignet. Darüber hinaus ermöglichen Log Files die Gewinnung von Informationen, mit deren Hilfe etwa der Erfolg einer Marketingaktion bestimmt werden oder eine Optimierung von Inhalt und Aufbau eines Internetauftritts erfolgen kann.

Mailspace

Jeder, der sich eine E-Mail-Adresse zulegt, egal bei welchem Anbieter, bekommt einen sogenannten Mailspace zur Verfügung gestellt. Das ist ein Speicherplatz am Server des Providers für den E-Mail Account. Auf diesem Mailspace werden ankommende E-Mails gespeichert und können vom User jederzeit abgerufen und auch wieder gelöscht werden.

Managed Server

Ein Managed Server ist ein Server, den man bei einem Provider anmietet und der auch von diesem betreut wird. Der Provider erledigt alle notwendigen Arbeiten, die rund um den Managed Server anfallen. Angefangen bei der Einrichtung über die regelmäßige Aktualisierung der Software, Virenschutz, Schutz vor Angriffen bis hin zur regelmäßigen Sicherung aller auf dem Managed Server hinterlegten Daten.

META Tags

Unter der Bezeichung META Tags sind zusätzliche Angaben im HEAD-Bereich einer jeden Website zu verstehen. Enthalten sind hier nicht nur Informationen zu Dokumenten, sondern vor allem auch Anweisungen für Browser, Server und Suchmaschinen. Eine einheitlich standardisierte Form der META Tags gibt es nicht, dennoch existieren eine Reihe von Angaben, deren Anwendung sich insbesondere in Bezug auf eine Suchmaschinenoptimierung als sinnvoll erweist. Der Einsatz von META Tags ist nicht verpflichtend, die Entscheidung für oder gegen Verwendung liegt bei dem Betreiber der Homepage.

mod rewrite

mod rewrite ist ein Modul des bekannten und weit verbreiteten Webservers Apache. mod rewrite ist seit der Version 1.3 fester Bestandteil des Webservers. Das Modul wird eingesetzt, um eine URL umzuschreiben. Dies ist immer dann nötig, wenn sich die gewünschte externe Form der URL von der Internen unterscheidet.

Monitoring

Monitoring ist die Überwachung der Computer- beziehungsweise Server - Aktivitäten und der Daten die auf einer Festplatte gespeichert oder über das Internet übertragen werden. Computer Monitoringprogramme sind heute weit verbreitet, und fast der gesamte Internet-Verkehr wird nach Hinweisen auf eine rechtswidrige Tätigkeit durchsucht. Um schneller Terroristen und Kriminelle identifizieren zu können ist es beispielsweise sinnvoll, Monitoring für das Internet durchzuführen und somit die Gesellschaft vor solchen zu schützen. Jedoch gibt es nicht wenige, die bedenken hinsichtlich eines totalitären Staats haben. Ein gesamtüberwachter Bürger und ein gesamtüberwachtes Internet kann als elektronischer Polizeistaat wahrgenommen werden, in dem die Regierung aggressiv elektronische Technologien verwendet und Beweise gegen seine Brüger sammelt.

MX records

Als MX records (kurz für englisch Mail Exchange Resource Records) bezeichnet man grundsätzlich einen zu einer Domain gehörenden Eintrag im Domain Name System, der den Zweck hat, die Funktion von SMTP-Mailzustellung auch beim Ausfall einzelner Server zu gewährleisten. Es handelt sich konkret um eine Auflistung aller Fully Qualified Domain Names, unter denen die gegebenenfalls verschiedenen Mailserver einer Domain zu erreichen sind.

MySQL

Bei MySQL handelt es sich um ein relationales Datenbanksystem. Eine relationale Datenbank hat die Eigenschaft, dass sie die gespeicherten Daten miteinander in ein Verhältnis bringen kann. Alle rationalen Datenbanken verwenden dabei die gleich Sprache SQL. Hier ist MySQL der bekannteste Vertreter seiner Art und kommt unter anderem bei den meisten Webseiten mit dynamischem Inhalt zum Einsatz.

Nameserver

Der Nameserver ist Teil des DNS Dienstes und dafür zuständig, für Menschen lesbare Domains in IP-Adressen umzuwandeln. Wird in die Adresszeile eines Browsers also nun eine Domain eingegeben, wird bei verschiedenen Nameserver angefragt, ob die Domain bekannt ist und auf welche IP-Adresse die Domain verweist. Wird eine IP-Adresse zurückgeliefert, kann der Browser die Anfrage auf eben diese IP-Adresse weiterleiten und entsprechende Daten laden.

NIC

Ein Network Information Center (kurz NIC) verwaltet Domains. Es gibt diverse NIC, die alle unabhängig voneinander arbeiten.

Open Source

Der Begriff Open Source entstammt dem Bereich "Neue Medien und Internet" und stellt eine Lizenzbezeichnung für quelloffene Software dar. Bei Open Source Software (OSS) handelt es sich um eine Software, die zwar unter einer Lizenz vertrieben wird, aber dennoch frei verfügbar ist. Der Quellcode einer Open Source Software ist offen und kann vom Nutzer modifiziert werden.

OpenSSH

OpenSSH Programme ermöglichen die verschlüsselte Verbindung von zwei Computern über ein ungesichertes Netzwerk. Die Software ist für verschiedene Betriebssysteme konzeptioniert und umfasst unterschiedliche Bestandteile. Finanziert wird OpenSSH überwiegend durch Spenden, aber auch durch Merchandising-Artikel, um die Weiterentwicklung zu sichern.

Owner-C

Owner-C ist der bei der Denic oder einer anderen Domainregistrierungsstelle hinterlegte Besitzer einer Domain. Der Holder hat dabei einen direkten Vertrag mit der jeweiligen Registrierungsstelle abgeschlossen. Der Owner-C gilt dabei als der an einer Domain materiell Berechtigte. Der Owner-C wird dabei vom sogenannten Admin-C festgelegt.

Parallels Power Panel (PPP)

Parallels Power Panel stellt innerhalb von Betrieben eine effiziente und kostensparende Lösung bei der Servernutzung dar. Verschiedene Arbeitsgänge können parallel zueinander ausgeführt werden, ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Die Ausnutzung der Ressourcen wird optimiert und die Verwaltung wird erleichtert.

Perl

Perl ist eine freie und plattformunabhängige Programmiersprache. Als interpretierte Skriptsprache ist sie hauptsächlich für kleinere Programmieraufgaben gedacht. Sie unterstützt dabei mehrere fundamentale Programmierstile. Perl ist hauptsächlich eine Synthese aus den Programmiersprachen C, awk, sed, sowie Unix-Befehlen. Populäres Maskottchen von Perl ist das Dromedar, welches häufig als Logo für die Programmiersprache genutzt wird. Der ursprüngliche Name Pearl (englisch für "Perle") wurde in Perl abgewandelt, da bereits eine Programmiersprache mit der Bezeichnung PEARL existiert.

Phishing

Das Wort Phishing kommt aus der Computer- beziehungsweise Internetkriminalität. Phishing bezeichnet den Vorgang, wenn Täter versuchen an die Daten der Internetnutzer zu gelangen, um diese dann zu schädigen. Die Täter benutzen zum Beispiel gefälschte WWW- Seiten, E-Mails oder Kurznachrichten, um so zum Beispiel an Kontodaten und Passwörter zu kommen. Durch diese gelingt es ihnen dann, auf die Konten der Geschädigten zuzugreifen.

PHP

PHP (Abkürzung für Hypertext Preprocessor) wird zur Erstellung von Webseiten und Webverwendungen verwendet. PHP ist eine sogenannte Scriptsprache. Diese spezielle Webprogrammierung ist mittlerweile weit verbreitet und ist auch für den allgemeinen Gebrauch konzipiert worden.

phpMyAdmin

Bei phpMyAdmin handelt es sich um eine Open Source Anwendung in PHP, mit der sich MySQL Datenbanken administrieren lassen. Veröffentlicht wird phpMyAdmin unter der GNU-Lizenz. Die Administration wird mittels HTTP über einen Webbrowser durchgeführt. So lässt sich auch die Administration von Datenbanken auf fremden Rechnern einfach über das Internet durchführen.

Ping

"Ping" war ursprünglich (Ende 1983) ein simples Tool vom Entwickler Mike Muuss, um die Erreichbarkeit eines Netzwerkteilnehmers zu überprüfen. Dabei wird ein Paket an den Empfänger versandt, welches dieser direkt zurücksendet. Heutzutage wird von vielen Programmen nebenbei die Zeit gestoppt, und daraus der sogenannte "round trip delay", also die Latenz, ermittelt. Diese Verzögerungszeit, die üblicherweise in Millisekunden angegeben wird, nennt man dann Pingdauer oder Ping-Zeit, meist aber einfach Ping .

POP3

Mit POP wird das Übertragungsprotokoll Post Office Protokoll bezeichnet, welches Clients das Abholen von E-Mails vom Server ermöglicht und in allen gängigen Mail-Programmen integriert ist. Die dritte Version wird kurz als POP3 bezeichnet und im RFC (Requests for Comments) 1939 beschrieben.

PopUp

Ein PopUp ist ein visuelles Element, welches auf einem Computerprogramm basiert. Übersetzt steht der Name für aufspringen. PopUps werden in den letzten Monaten sehr verstärkt im Rahmen des Internetmarketings eingesetzt. Unternehmen nutzen diese, um gezielte Internetwerbung zu betreiben.

Procmail

Bei Procmail handelt es sich um ein Programm, mit dem eigehende E-Mails serverseitig verwaltet werden können. Anhand von bestimmten Regeln kann festgelegt werden, wie eingehende Mails behandelt werden sollen. So lassen sich zum Beispiel eingehende Mails direkt in bestimmte Ordner verschieben, weiterleiten oder löschen.

Provider

In der englischen Sprache bezeichnet der Begriff "Provider" einen Versorger. Dies wiederum wird aus dem Lateinischen (providere: voraussehen, versorgen) abgeleitet. Überträgt man das Wort in den Bereich des Internets, hat es eine entsprechende Bedeutung: Hier versorgt der Provider den Kunden/Nutzer ebenfalls, nämlich indem er einen entsprechenden Service anbietet. Andere passende Begriffe in diesem Zusammenhang sind auch "Anbieter" oder "Dienstleister".

Python

Python ist eine interpretierte, Allzweck High Level Programmiersprache, deren Design Philosophie die Lesbarkeit des Codes betont. Python behauptet von sich selbst, bemerkenswerte Leistung mit sehr klarer Syntax zu gewährleisten, wobei die Standard Bibliothek groß und umfassend ist. Die Verwendung der Einrückung von Blockabgrenzern ist unter den gängigen Programmiersprachen einzigartig.

Quellcode

Quellcode ist ein Programmcode einer Anwendung als editierbare Datei. Der Quellcode ist ein wichtiges und vor allem wertvolles Geheimnis des Urhebers. Dieser beinhaltet sowohl die Gesetzmässigkeiten des Programms einschließlich dem Algorithmus als auch die schöpferische Befehlsanordnungsschritte. Der Quellcode ist der Kern einer jeden Anwendung. So ist der Quellcode ein wesentlicher Bestandteil, um die Software bei Bedarf erweitern und updaten zu können, aber auch zu Fehlerbeseitigung oder Wartungsarbeiten innerhalb der Anwendung ist der Quellcode ein unverzichtbares Werkzeug.

Quota

Der Begriff "Quota" stammt ursprünglich aus dem Lateinischen, wo das Wort "quot" eine Menge mit einer anderen vergleicht. Im Englischen wurde das Wort zum Nomen und bezeichnet grundsätzlich eine Zielmenge, oft übersetzt als "Anteil" - eine Bedeutung, die wir im deutschen Begriff "Quote" heute ebenfalls finden. Eine Importquote bezeichnet beispielsweise einen bestimmten Importanteil.

Raid1

In einem Raid1 System, welches auch "Drive Duplexing" genannt wird, kann man identische Daten auf zwei Festplatten speichern.
Bei einer Raid1 Datenrettung ist die professionelle und sichere Vorgehensweise oberstes Gebot.

Rechenzentrum

Das Rechenzentrum ist ein Gebäude, welches speziell auf den Betrieb von Rechnern ausgelegt ist. Es ist nicht nur dafür gedacht den Rechnern genügend Platz zu bieten, sondern hält auch die für ihren Betrieb nötige Infrastruktur bereit.

Registrar

Der Begriff "Registrar" wird im Kontext des Internets für Unternehmen und Organisationen verwendet, die sich mit der Vergabe und Registrierung von Internetdomains befassen. Ursprünglich war dies eine Berufsbezeichnung für einen Museumsangestellten. Dieser ist für die sachgemäße Registrierung, Aufbewahrung und Inventarisierung von Ausstellungsstücken zuständig.

Remote

Die Bezeichnung "Remote" stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "Fern...". Im Zeitalter der Technik spielt dieser Begriff eine immer größer werdende Rolle, bezeichnet er doch in Kombination mit einem weiteren Wort zumeist die Fernsteuerung eines bestimmten Geräts. So wird die Fernbedienung einer Anlage, eines Fernsehers oder ähnlichem beispielsweise Remote Control genannt. Fällt der Begriff "Remote" im Zusammenhang mit Computern und Netzwerken, muss darunter in aller Regel die Fernsteuerung eines PCs oder Servers verstanden werden.

Reseller

Der Begriff Reseller kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "Wiederverkäufer". Wenn Sie als gewerblicher Reseller auftreten möchten, kaufen Sie Produkte eines Unternehmens ein und verkaufen diese dann weiter. Bei Dienstleistungen ist es in der Regel so, dass Sie eine Lizenz erwerben, mit der Sie die Erlaubnis erhalten die entsprechenden Dienstleistungen des Anbieters zu vertreiben.

RIPE

RIPE ist die Abkürzung für Réseaux IP Européens. Das ist französisch und bedeutet auf deutsch soviel wie "Europäischer Schutz für das internationale Netzwerk". In diesem multinationalen, offenen Forum haben Sie die Möglichkeit, sich aktiv an der Evolution des Internets zu beteiligen. RIPE existiert seit 1989. Das Ziel ist es, die administrative und technische Koordination für die User des Web zu optimieren. RIPE ist sozusagen ein Zusammenschluss von freiwilligen Beteiligten, die die Welt des Internets, anhand von eigens gebildeten Arbeitsgruppen, verbraucherfreundlich gestalten.

Rootserver

Unter dem Begriff Rootserver werden, in der Umgangssprache, zwei unterschiedliche Dinge verstanden. Die einzig korrekte Definition lautet: Rootserver ist die Kurzform für den Begriff Root-Nameserver. Ein Rootserver hat die einzige Aufgabe, die Root-Zone des DNS zu veröffentlichen. Eine zuverlässige Zuordnung zu ermöglichen, darin besteht die Aufgabe eines solchen Servers.

Ruby

Ruby ist eine dynamische, reflektierende, Allzwec -objektorientierte Programmiersprache, die Syntax von Perl mit Smalltalk-ähnliche Funktionen kombiniert. Ruby entstand in Japan während der 1990er Jahre und wurde als erstes von Yukihiro "Matz" Matsumoto entwickelt und entworfen. Es wurde in erster Linie von Smalltalk, Perl, Eiffel, und Lisp beeinflusst. Ruby unterstützt mehrere Programmierparadigmen, einschließlich der funktionalen, objektorientierten, imperativen und reflektierenden Schemata. Es hat ein dynamisches Typsystem und eine automatische Speicherverwaltung. Es ist also in verschiedenen Punkten Perl, Python, Lisp, Pike, Dylan und CLU ähnlich.

Script

Ein Script ist i.d.R. ein Programm, das für kleine Anwendungszwecke gedacht ist. Die Sprache, in der ein Script geschrieben wird, kann dabei sehr unterschiedlich sein. Im Prinzip unterscheidet sich ein Script von einem Programm hauptsächlich dadurch, dass es nicht kompiliert werden muss. Es ist also ohne Compiler sofort ausführbar.

Scriptsprachen

Hinter dem Begriff Scriptsprachen verbergen sich Programmiersprachen. Scriptsprachen werden vor allem für kleine und überschaubare Programme verwendet. Sie werden vor allem zur Integration von gegebenen heterogenen Softwaresystemen benutzt. Die Ausführung des Programmcodes ohne getrennte Übersetzungsphase wird durch Scriptsprachen ermöglicht. Diese Programme werden als Skripte (englisch Scripts), bei Microsoft auch als Makros, bezeichnet. Sie erscheinen als Quelltextdateien und können so leicht mit einem normalen Editor bearbeitet und angepasst werden.

Server

Der Begriff Server ist aus dem englischen Verb serve abgeleitet und bedeutet dienen. Server ist eine Bezeichnung für einen Computer, der Inhalte verschiedener Art, wie beispielsweise Daten, Druckkapazität anderen Computern oder Netzwerken über ein Netz bereit stellt. Zweck ist die effiziente Auslastung von Informationen, da sich mehrere Netzwerke eine Informationsquelle teilen, welche dadurch effektiv ausgenutzt werden kann.

Server Housing

Das Server Housing ist eine besondere Form der Dienstleistung innerhalb des Rechenzentrums eines Internetproviders. Im Prinzip wird dem Kunden nur ein überwachter Platz, die Netzanbindung selbst und der Strom für den Server bereitgestellt. Das Rechenzentrum übernimmt nur die Gewährleistung für die Bereitstellung der Rahmenbedingungen. Das Server Housing beinhaltet nicht die Hardware- oder Softwarevoraussetzungen für den Betrieb des Servers. Dafür ist der Kunde beim Server Housing selbst verantwortlich.

Server Side Includes (SSI)

Server Side Includes, kurz SSI ist eine einfach, interpretierte, serverseitige Skriptsprache, die fast ausschließlich für das Internet gemacht wurde. Am häufigsten enthält SSI den Inhalt eines oder mehrerer Dateien auf einer Webseite auf einem Webserver. Zum Beispiel könnte eine Webseite mit einem täglichen Angebot, das Angebot mit dem folgenden Code in die Datei der Web-Seite eingebinden:

Servlet

Ein Java Servlet ist ein separat ausführbares Modul, das geschrieben wird, um als serverseitiges Applet zu fungieren. Damit wird es zur effizienten und sicheren Antwort auf das Normal Gateway Interface. Ähnlich den bekannten Applets im Webbrowser, stellt ein Servlet eine einfache Anwendung ohne graphische Oberfläche dar, die auf der Webserver-Seite abläuft und zur Erweiterung der Funktionen des Webservers dient. Zudem funktioniert ein Servlet auf den allgemein gängigen Webservern und ist somit vielseitig und flexibel einsetzbar.

Session Initiation Protocol (SIP)

Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein IETF definiertes Signal-Protokoll und wird zur Steuerung der Kommunikationssitzungen wie Sprach-und Videoanrufe über das Internet Protocol (IP) verwendet. Das Protokoll kann für das Erstellen, Modifizieren und Beenden von Zwei-Parteien (Unicast) oder mit mehreren (Multicast)-Sitzungen, bestehend aus einem oder mehreren Medien-Streams, verwendet werden. Die Modifikation kann bedeuten, dass Änderungen von Adressen oder Ports und das Hinzufügen oder Löschen von Medien-Streams, zur Einladung weiter Teilnehmer führen kann.

Shared Hosting

Shared Hosting ist die meist verbreitete Art des Hostings. Der Begriff "Shared Hosting" setzt sich aus shared = geteilt und host / hosting = Hauptcomputer zusammen. Gemeint ist damit, dass sich mehrere Webspaceinhaber einen Hauptcomputer / Server teilen.

Shell

Unter einer Shell - auf Deutsch "Muschel" - versteht man bei Computern eine einfache prozedurgesteuerte Programmiersprache für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete. Die Shell ist zeichenorientiert und hat daher keine grafische Benutzeroberfläche. In ihr kann der Administrator kleine Programme - Scripts genannt - ablaufen lassen oder Kommandos abgeben, die eine sofortige Wirkung erzielen. Die Ausgabe erscheint sofort auf dem Bildschirm oder bei einer entsprechenden Umlenkung in einer Datei.

SMTP

SMTP steht für "Simple Mail Transfer Protocol" und bedeutet damit "einfaches Email-Übertragungsprotokoll". SMTP wurde bereits im Internet-Standard RFC 821 im August 1982 durch Jonathan B. Postel von der Universität Southern California vorgeschlagen bzw. definiert.

Spam

Spam bezeichnet das massenhafte Auftreten von Email und Newsartikeln, welche nicht angefordert wurden. Meist handelt es sich hierbei um Werbemails, welche pornographischen Charakter haben können, Kettenbriefe oder aber mit Viren und Trojanern verseuchte Emails. In Deutschland und innerhalb der Europäischen Union ist Spam in jeglicher Form - ob kommerziell oder als Massen-Email verboten. International ist die Lage jedoch uneinheitlich.

Spamfilter

Sie kennen ihn, Sie benutzen ihn - doch wissen Sie auch was genau ein Spamfilter eigentlich ist?
Kurz definiert ist ein Spamfilter ein Computerprogramm, das unerwünschte Werbung (Spam) aus den gewollten Informationen herausfiltert. Klassisch werden Spamfilter eingesetzt, um unerwünschte e-mails herauszusortieren. Eine neuere Anwendung ist die Kontrolle von Seiten im Webbrowser, um Werbebanner für Wikis (Linkspam) oder Blogs (Blogspam) zu filtern.

SQL

SQL wird, obschon es sich eigentlich um einen eigenständigen Namen handelt, zumeist als Abkürzung für den englischen Begriff "Structured Query Language" verstanden und bezeichnet eine Form der Datenbanksprache. Mit ihrer Hilfe lassen sich in relationalen Datenbanken gespeicherte Daten durch entsprechende Befehle definieren, abfragen sowie auch manipulieren. Unter der Manipulation der Daten ist dabei die Anfügung, Löschung oder Bearbeitung einzelner Datensätze zu verstehen. Die von ANSI und ISO in mehreren Standards definierte Sprache ist produktübergreifend, unabhängig von Plattformen und wird von einer Vielzahl von Datenbanken unterstützt.

SSL

SSL (Abkürzung für Secure Socket Layer) ist ein Verbindungsprotokoll, zur Steigerung der Sicherheit von Rechnernetzwerken und zwischen Einzelrechnern im Internet. Der Nachfolger ist TLS (Transport Layer Security, beruht auf dem gleichen Prinzip, ist jedoch eine wesentliche Weiterentwicklung. In Fachkreisen wird allerdings nach wie vor von SSL gesprochen)

Subdomain

Eine Subdomain liegt in der Hierarchie einer Webseite unterhalb der Domainebene und zwar unterhalb von Top-Level-Domain und Second - Level Domain auf der dritten Ebene , also als Third-Level-Domain.

TCP/IP

Der Begriff TCPIP ist eine Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet Protocol und bezeichnet eine zu Beginn der 80er Jahre entwickelte Protokollfamilie. TCPIP ist dabei als Kombination von verschiedenen Regeln - den sogenannten Protokollen - zu verstehen, welche auf dem OSI-Schichtenmodell basiert und über längere Zeit in Konkurrenz mit anderen Protokollen wie IPS/SPX, AppleTalk oder NetBEUI stand. TCPIP konnte sich allerdings als einziges Modell erfolgreich durchsetzen und gilt heute als Standardprotokoll.

Template

Der Begriff Template (englisch für Schablone) steht für Vorlagen oder Muster. In der Terminologie der Informationstechnik steht Template als Begriff für eine Formatvorlage beispielsweise zur Gliederung von Artikeln und Dokumentationen, aber auch als grafische Vorlage für Webseiten oder Interface für Programme.

Top Level Domain

Eine Webpräsenz ist immer unter einer bestimmten Adresse erreichbar; diese Adresse heißt Uniform Resource Locator, kurz URL. Sie enthält mehrere Bestandteile, worunter auch die Top Level Domain fällt.

Traceroute

Beim Computerprogramm Traceroute handelt es sich um eine Software, mit der nachverfolgt werden kann, über welche IP-Adressen die im Internet versendeten Datenpakete an den Zielhost vermittelt werden. Sprich: Mittelst Traceroute kann im Bestfall genau zurückverfolgt werden, welchen virtuellen Weg eine Datei gegangen ist. Bei diesen Dateien kann es sich übrigens beispielsweise um ein Bild, ein Zip-Archiv, eine Musikdatei, um ein Textdokument und vieles mehr handeln.

tracert

tracert ist ein Befehl, um das Computerprogramm Traceroute zu starten. Mit Traceroute kann verfolgt werden, welche Route Datenpakete zu dem Ziel - Host gelangen.

Upgrade

Ein Upgrade, englisch für Aufrüstung, bezeichnet im Allgemeinen die Hochstufung eines Gegenstandes oder Produkts in eine höherwertige Kategorie. Das Ziel ist hierbei eine höhere Leistungsfähigkeit des Produktes zu erreichen. Der Begriff findet sich in den verschiedensten Bereichen des Alltags wieder: Upgrades gibt es sowohl bei Fahrkarten, als auch in Bereichen der IT. Das Gegenteil eines Upgrades ist ein "Downgrade" (englisch to downgrade = herunterstufen), welches die Zurücknahme der Hochstufung bedeutet. Dieser Begriff wird vor allem in der IT verwendet. Ein Downgrade erfolgt meist bei fehlerhafter Software oder bei geringer Akzeptanz durch die Benutzer. Das Downgrade ist in aller Regel kostenfrei.

URL

URL ist eine Abkürzung und bedeutet Uniform Resource Locator. Damit wird eine Adresse und damit ein bestimmter Ort in einem Computernetzwerk bezeichnet. Am weitläufigsten bekannt ist die Bezeichnung allerdings für Internetadressen, auch wenn es einige weitere Anwendungsmöglichkeiten darüber hinaus gibt.

USV

Vor allem an Orten wie Krankenhäusern, Datenzentren und Leitstellen muss an vielen elektrischen Geräten und Maschinen eine Stromversorgung zu jeder Zeit gewährleistet sein. Selbst wenn Störungen wie Stromausfälle oder Unter- und Überspannungen auftreten. Daher werden Gerätschaften die auch dann zuverlässig in Betrieb bleiben müssen, mit einer USV ausgestattet. Dafür wird die USV zwischen die Stromzufuhr und den zu sichernden Gerätschaften angeschlossen.

UTF-8

UTF-8 (8-bit Unicode Transformation Format) bedeutet die Vereinheitlichung für eine globale Zeichenkodierung des Unicode im Internet. Das bezeichnet einen international gültigen Standard, mit dem jedes Schriftzeichen einen digitalen Code erhält. Damit wird daran gearbeitet, dass unterschiedliche Kodierungen, die nicht zueinander passen, zusammengeführt werden. Verschiedene Schriften und Kulturen benutzen teils gegensätzliche Kodierungen, die nicht kompatibel sind und zu fehlerhaften Darstellungen führen können.

VPN

Unter VPN versteht man eine Schnittstelle innerhalb eines Netzwerkes. VPN hat zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Einmal die konventionellen VPNs, die dazu dienen, die Mitglieder eines Netzes mit einem anderen Netz zu verbinden, ohne dass die Netzwerke untereinander kompatibel sein müssen. Ganz einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass das ursprüngliche Netz, wenn man es mit einer VPN Verbindung betrachtet, auf die Funktion von einem Verlängerungskabels reduziert wird und den Teilnehmer mit dem Anschluss des anderen Netzes verbindet. Es wirkt so als ob sein Anschluss direkt mit dem anderen Netz verbunden ist und nicht wie tatsächlich mit dem ursprünglichen Netz.

Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 steht unter anderem für Interaktivität im Internet. Die Nutzer des Internets sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern produzieren selbst Inhalte. Durch neue Technologien und Entwicklungen sind die Anwender in der Lage, miteinander Inhalte auszutauschen, als sie nur selbst zu konsumieren. Mit diesem veränderten Nutzungsverhalten gehen neue technologische Entwicklungen hervor, die das erst möglich machen.

Web Hosting

Web Hosting - oder auch Nethosting genannt - bedeutet die Bereitstellung von Web-Speicherplatz und die Unterbringung - das sogenannte Hosting - von Internetseiten auf den Server eines Internetanbieters. Üblicherweise stellt der Webhoster seine Web Hosting Ressourcen gegen Bezahlung zur Verfügung.

Web Interface

Im Bereich Industrie-Design der Mensch-Internet-Interaktion, ist die Benutzeroberfläche bzw. das Web Interface der Raum, wo die Interaktion zwischen dem Mensch und dem Internet stattfindet. Das Ziel der Interaktion zwischen Menschen und dem Web auf der Bedienoberfläche, also dem Web Interface, ist das Funktionieren und die Kontrolle über das Web, das Netz und das Feedback der Nutzer dieser Seite. Beispiele für dieses breit angelegte Konzept von Web Interface sind die interaktiven Aspekte von allen vorstellbaren Internetseiten und Angeboten, die auf dem Prinzip von Web Interface erstellt sind. Die Anwendbarkeit von Webdesign-Überlegungen bedeutet, das Erstellen von Web Interface steht im Zusammenhang mit oder beteiligten Disziplinen wie Ergonomie und Psychologie.

Webalizer

Bei Webalizer handelt es sich um eine Web-Software, die bereits für Sie vorinstalliert ist und über die Benutzerverwaltung Confixx erreichbar ist.

Webbrowser

Webbrowser sind vereinfacht gesagt eine Software, um im Internet (World Wide Web) zu navigieren (surfen) und sich Inhalte (Webseiten) anzusehen. In den letzten Jahren hat sich die Funktionalität der Webbrowser (englisch "to browse"=stöbern) immer mehr verbessert. Wie ein Webbrowser ausgestattet sein muss, hängt von der individuellen Nutzungsweise ab.

WebDAV (Web-Based Distributed Authoring And Versioning)

Mittels WebDAV können Dateien im Internet bereitgestellt werden. Dadurch können verschiedene Nutzer auf die entsprechenden Dateien zugreifen und diese bearbeiten. Dies funktioniert dann ähnlich wie bei einer Online Festplatte. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung des HTTP-Protokolls, wodurch einige Einschränkungen von HTTP aufgehoben werden.

Webftp

Ein FTP-Programm dient dazu, den Inhalt einer Webseite auf einen Server zu transportieren, von wo aus sie dem Internet zur Verfügung gestellt wird. Die meisten der FTP-Programme werden auf dem eigenen Rechner installiert und bei Bedarf aufgerufen. Regelmäßige Updates finden häufig nicht statt. Ganz anders funktioniert es mit einem Webftp Programm. In diesem Fall ist das FTP-Programm im Webbrowser selbst verfügbar, es steht jederzeit eine aktuelle Version zur Verfügung, und die Übertragung der Daten per Webftp funktioniert sehr schnell.

Webmail

Der Begriff Webmail beschreibt einen Dienst, bei dem der Benutzer seine E-Mail-Nachrichten mithilfe eines Webbrowsers abrufen kann. Der große Vorteil von Webmail ist, dass die E-Mails von jedem beliebigen Gerät aus aufgerufen werden können, dass einen Browser besitzt.

Webspace

Webspace ist ein Speicherbereich auf einem Server, der im Internet erreichbar ist. Es gibt kostenlosen und gebührenpflichtigen Webspace. Hier gibt es Unterschiede im Funktionsumfang und Webspace Speicherplatzgröße. Zu beachten ist, je nach Webspace Anbieter, dass der Traffic im Monat begrenzt sein kann oder unbegrenzt ist.

Wget

Unter den Namen Wget bekannt, handelt es sich bei dem kostenlosen Programm um ein weltweit bekanntes und häufig genutztes Kommandozeilen-Programm.

WHOIS

Der Name des WHOIS Protokolls bedeutet wortwörtlich übersetzt: "Wer ist?" Zusammen mit einer Domain oder einer IP-Adresse können Sie als Internetnutzer mit dem WHOIS Befehl abfragen, wer hinter einer bestimmten Webpräsenz steckt und damit für das Angebot verantwortlich ist.

Wildcard Subdomains

Die Wildcard Subdomains und deren Nutzen
Wildcard Subdomains sind Servereinstellungen. Dabei werden die Nutzer, die eine Subdomain vor der Top Level Domain eingegeben haben, auf ein ursprünglich angedachtes Verzeichnis weitergeleitet. Wenn es zum Beispiel bei "domaintest.de" Wildcard Subdomains gibt und ein Benutzer "wildcard subdomains.domaintest.de" eingibt, wird er automatisch auf "domaintest.de" oder auf eine andere vorher festgelegt Seite weitergeleitet, wenn ein Script besteht. Das Script kann die Anfrage weiter verarbeiten und den User, der die Wildcard subdomains eingibt auf eine persönlich für ihn angelegte Seite weiterleiten.

WinSCP

WinSCP ist ein unter der GNU/GPL lizenzierter, grafischer SFTP-Client für Windows. Der in C++ programmierte Client ermöglicht auf der Basis von SSH (Secure Shell) einen geschützten Datentransfer zwischen verschiedenen Rechnern und Verbindungen von Rechnern zu Servern.